Fischereiverein Zürich 1883

Zürichs ältester Fischereiverein mit Revieren an der Limmat und der Reppisch

Spontanes Trüschenfischen unter Freunden

Am 3. Februar haben sich Stefan, Dima, Markus. unser Rocker Peter, unser Kirschbringer Ike und Denis spontan für ein Trüschenfischen in Gersau SZ verabredet. Gefischt wurde mit einer Grundmontage auf den wohlschmeckenden Süsswasserdorsch. Lang tat sich nichts und plötzlich hing eine schöne Trüsche bei Dima am Haken. Danach widmeten sich alle einem feinen gluschtigen Fondue mit viel Zwiebeln und Knobli. Der Kirsch und der Weisswein durften da natürlich nicht fehlen. Stefan hatte bereits geschätzte 4 Bisse und jedes Mal schnappte sich der Fisch der Wurm von Stefan weg. Stefan war zu diesem Zeitpunkt unsere „Lachnummer“; doch das sollte sich bald ändern. Circa 15 min später hing ein Fisch bei Stefan am Haken. Die Rute bog sich zu einem Halbkreis und als der Fisch von der Tiefe zum Vorschein kam, verstummten alle Beteiligten. Eine wahnsinnige Trüsche von unglaublichen 59 cm lag vor uns und Stefan freute sich, wie wenn er soeben Vater geworden wäre :) Ein unglaublich schöner Moment!!! Er zeigte uns klar „wo der Bartli de Moscht holt“. Ein spontaner und unvergesslich schöner Abend unter Freunden!

 

Kochanlass – 10. Dezember 2017

Am 10. Dezember 2017 fand der jährliche Kochanlass des FVZ 1883 im Schulhaus Petermoos statt. Rund 35 Vereinsmitglieder sind an diesem Tag zusammengekommen und erfreuten sich an verschiedensten kulinarischen Hochgenüssen.

Als Vereinsköche verwöhnten uns in diesem Jahr Martin Schweizer, Denis und Markus Moritzi sowie Silvio Peder begleitet von seiner Frau Grace. Die fantastischen Fischmenus wie etwa gedämpfter Hecht, Forelle und Saibling auf ecuadorianische Art zubereitet, mit frischen Kräutern und Orange gefüllter Karpfen sowie einer kräftigen und äusserst schmackhaften Fischsuppe, Eglifilet im Bierteig und frittierten Hechtklösschen an einer süss-scharfer Mangosauce kamen alle sehr gut bei unseren Feinschmeckern an. Zu erwähnen ist, dass praktisch alle Fische von unserem Limmatrevier 364 oder dem Zürichsee stammen und von unseren Vereinsmitgliedern eigenhändig gefangen wurden.

Hervorheben möchten wir noch die tolle Mitarbeit der Kinder von Thomas und Neil, welche unsere Vereinsköche tatkräftig unterstützten. Vielen Dank!Die Stimmung an diesem Event war fantastisch und ausgelassen Ein Vereinsanlass für Jung und Alt, welcher das nächste Jahr garantiert wieder stattfinden wird.

Rezepte

Gedämpftes Fischfilet

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Forelle ALDEFA

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Karpfenrezepte

Zum PDF

Rezepte von Denis

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Bilder vom Anlass 

Limmatputzete – 2. Dezember 2017

Am 2. Dezember trafen sich rund ein Dutzend FVZ1883 Mitglieder bei winterlichem Wetter zur 2. Limmatputzete. Ausgerüstet mit Abfallzangen und Säcken wurde der Abfall im Uferbereich der Limmat eingesammelt. Nach zwei Stunden ist einiges zusammen gekommen, unter Anderem ein Laptop und ein Handy.

Im Vergleich zum Vorjahr präsentierte sich unser Limmatrevier deutlich sauberer, wir führen das auf die sehr erfolgreiche Putzaktion vom letzten Jahr zurück. Im Herbst 2018 werden wir entscheiden, ob im 2018 wieder eine Putzete stattfinden soll oder ob es genügt, den Anlass nur noch jedes zweite Jahr durchzuführen.

Nach der anstrengenden Putzaktion wurden die Helfer mit einer Pizza belohnt – vielen Dank an alle für die tolle Unterstützung!

 

 

Äschenseminar – 18. November 2017

Am 18. November führten Felix Buck und Jean Rubin die teilnehmenden 12 Vereinsmitglieder des FVZ 1883 in die spannende Äschenfischerei mit der Laufrolle ein. Nach einem kurzen Theorieteil (Gerätekunde und Montage) teilten wir uns in drei Gruppen auf und fischten mit der Laufrolle am Kanal des schönen Limmatreviers 364.

Unglaublich, bereits beim ersten Wurf war die Rute von Jean Rubin und Felix Buck krumm und sie durften jeweils eine schöne Äsche drillen. In den nächsten paar Minuten folgten noch eine Bachforelle und drei weitere Äschen. Was für ein Start; so dürfte es weitergehen!

Auch unser Präsi, Denis Moritzi, hatte Glück und durfte um circa 9:05 Uhr eine schöne Äsche drillen, welche unser Vereinsmitglied Dario gekonnt feumerte.

Als Köder wurden jeweils der Rote Haken, Nymphen sowie Mistwürmer verwendet.

Zu Mittag gab es dann ein feines gluschtiges Käsefondue mit Speck, viel Knoblauch und Zwiebeln, welches die Vereinsmitglieder sichtlich genossen und an diesem kalten Tage, wieder aufwärmte.

Ein spannender Anlass mit zwei top Instruktoren. Grosses Lob an Jean und Felix für ihr grosses Engagement! Dieser Anlass wird jährlich am Limmatrevier 364 durchgeführt.

Trüschenfischen auf dem Kiesbagger – 04. November 2017

Am 4. November organisierte der FKZ zusammen mit dem Fischereiverein Flüelen ein Trüschenfischen am Urnersee. Dieser Event ist äusserst spektakulär, da von einem Kiesbagger aus in rund 80 Meter Tiefe auf die Schweizer Süsswasserdorsche gefischt wird.

Der FVZ 1883 nahm mit rund 30 Vereinsmitglieder an diesem tollen Event teil.
Dieser jährliche Anlass ist bekannt für seine tollen Fänge. Und auch in diesem Jahr sollten wieder einige schöne Fische gefangen werden.

Bei schönstem Wetter wurden vom FVZ 1883 circa 36 Trüschen aus der Tiefe gedrillt. Erwähnenswert sind die beiden stattlichen Trüschen von jeweils 54 und 55 cm, welche von unseren Vereinskollegen Tobias und Michi gefangen wurden. Nochmals Gratulation für diese tollen Fänge!

Am späteren Abend eroberten wir die Gügeliburg in Attinghausen und genossen ein feines “Güggeli im Chörbli”.

Ein Event, der hoffentlich im nächsten Jahr wieder stattfinden wird!

 

Barbenfang am 24. September 2017

Unser Vereinsmitglied Igor berichtet:

Am 24 September beschloss ich, bei schönstem Septemberwetter am Limmatrevier 364 fischen zu gehen. Ich fischte mit meinem Zanderstock und einem 7 cm Keitech Gummiköder. Nach ein paar Alets knallte es beim letzten Wurf noch mal gewaltig und mein Stock bog sich wie noch nie. Ich merkte sofort, dass das kein Alet ist, zu gross war die Gegenwehr des Fisches. Der Fisch ging ab wie ein Torpedo, die Bremse kreischte. Nach einem grossen Kampf konnte ich den Fisch landen. Danke noch an Markus Moritzi fürs Feumern und fürs fotografieren.

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Fischerweekend am Schluchsee 13. – 15. Oktober 2017

Am Freitagabend trafen sich 18 Vereinsmitglieder des Fischereivereins Zürich 1883 im Hotel Mutzel, welches sich im schönen Schwarzwald (Schluchsee) befindet. Der Schluchsee ist gemäss Internet-Recherche bekannt für seinen tollen Hecht- und Zanderbestand, entsprechend waren die Erwartungen hoch. Nach einer kurzen und „strengen“ Nacht versuchten wir am Samstag und Sonntag voller Elan und Zuversicht einige schöne Raubfische zu überlisten. Das Wetter war ausgezeichnet und die Landschaft eine absolute Augenweide!

Leider drückte das schöne Wetter auf das Beissverhalten der Fische und nur wenig Fischkontakt konnte in den beiden Tage verzeichnet werden. Am Samstagabend, kurz vor dem Eindunkeln, konnte unser Präsi Denis noch einen 62er Hecht auf einen weissen Wobbler verhaften. Erwähnenswert sind noch Silvio’s drei Egli und Rotaugen, die er an der Hegene überlisten konnte, sonst wurden das ganze Wochenende keine Fische gefangen.

Die Stimmung unter den 18 Vereinsmitgliedern war auch ohne die grosse Fischerei hervorragend und es war ein super toller Event, welcher uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Karpfenfischen im Elsass am 23. September 2017

Am 23. September fand zum ersten Mal ein Karpfenfischen-Anlass des FVZ1883 im Elsass statt. Die meisten der 12 Teilnehmer hatten noch nie einen Karpfen gefangen, es war also für viele eine komplett neue Erfahrung. Wir trafen uns um 8 Uhr in Altkirch, wo wir von Milo, einem Fischerladenbesitzer aus Basel und Pächter des Weihers, mit einem tollen Zmorgen-Buffet überrascht wurden. Er selber kam erst zum Mittagessen an den Weiher, er gab uns aber zuvor klare Instruktionen, so dass wir gleich beim kleineren der beiden Weiher loslegen konnten.

Die Montage war denkbar einfach: Zapfen, Blei, Haken und ein paar Maiskörner dran. Es dauerte nicht lange, bis die ersten kleineren Karpfen und Karauschen gefangen wurden. Nach den ersten Fängen begannen wir auch im grossen Weiher zu fischen (gemäss Milo hat es dort grössere Karpfen drin, die sind aber etwas schwieriger zu fangen)… Dima hatte bereits nach wenigen Minuten einen tollen Karpfen am Haken, der Drill eines solchen Fisches ist beeindruckend!

Wir befischten von nun an beide Weiher (die sind direkt nebeneinander), und bis zum Mittagessen konnten noch 1-2 grosse Karpfen und Dutzende kleinere gefangen werden.  Gegen 12 Uhr tischte uns Milo ein ausgezeichnetes, selbstgekochtes Mittagessen auf. Gestärkt machten wir uns danach wieder ans Fischen, Milo gab uns noch Karpfenteig und zeigte ein paar Tipps und Tricks – und dann ging es auch schon los, jeder Teilnehmer konnte noch mindestens einen schönen Karpfen fangen und so waren am Schluss alle sehr zufrieden!

Den krönenden Abschluss machte dann das Abendessen in einer Elsässer Beiz, in der frittierte Karpfen mit Pommes serviert wurden…

Forellen- und Aeschenbesatz am 22. September 2017

Am 22. und 25. September fand der Forellen- und Aeschenbesatz an unserem Limmatrevier 364 statt. Da wegen der kurzfristigen Ankündigung zur Planung und Organisation weniger als 24 Stunden Zeit blieb, schätzen wir die spontane Bereitschaft von unseren Helfern Markus, Nael und Bruno enorm. Auch das EKZ hat kurzfristig das Boot und den Bootsführer organisieren können – vielen Dank an dieser Stelle! Ein grosses Dankeschön gilt auch dem Kanton Zürich, welcher die Fische zur Verfügung gestellt hat.

Die Aeschen wurden im Kanal ausgesetzt, die Forellen (Teils grössere Exemplare, siehe Fotos!) wurden im Altlauf freigelassen.

Alet-Burgerbraten am 20. August 2017

Am 20. August 2017 fand das Alet-Burgerbraten des FVZ1883 zum zweiten Mal statt. Rund 15 Mitglieder trafen sich um 7.00 Uhr am Limmatrevier 364 in Dietikon um in kleinen Gruppen mit verschiedenen Techniken (Kirsche, Löffel, Fliegenfischen) den Alet nachzustellen. Bekanntlich kann der Alet ein ziemlich zickiger Fisch sein, und so gestaltete sich der Anfang relativ schwer, obwohl einige Schwärme gesichtet werden konnten dauerte es einige Zeit bis der erste Alet gefangen war.

In der Zwischenzeit wurden die Festbänke und die mobile Küche aufgebaut, denn das Ziel war ja die frisch gefangenen Alet direkt vor Ort in feine Burger umzuwandeln. Da sich abzeichnete, dass die gefangenen Alet nicht für die 30 angemeldeten Gäste zum Mittagessen reichen würde, wurden in weiser Voraussicht noch einige Bratwürste besorgt. Doch gegen 11.30, als sich die Fischer wieder beim Dreispitz trafen, wurden dann doch mehr Alet gebracht als zuerst vermutet und das Filetieren konnte beginnen.

Die Burger haben wir nach dem gleichen Rezept wie letztes Mal gemacht (zum Rezept), und sie wurden auch dieses Mal hervorragend! Einmal mehr haben wir bewiesen, dass der Alet nicht nur attraktiv zum Überlisten ist, sondern dass er auch kulinarisch wunderbar verwertet werden kann.

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